Allgemeine technische InformationenDer Aufbau einer Glühlampe - Seite 1 von 3 |
Eine Glühlampe wandelt elektrische Energie in Strahlungsenergie um. Das sichtbare Licht entsteht durch Erwärmung des als Widerstand fungierenden Wendels auf Strahlungstemperatur.
Da Glühwendeln nicht in sauerstoffhaltiger Atmosphäre betrieben werden können, müssen sie in einem vakuumversiegelten oder gasgefüllten Glaskolben eingesetzt werden. Das Vakuum fungiert als Isolator und hält die hohe Wendeltemperatur aufrecht.
Die in der Minitaturglühlampenfertigung benutzten Basismaterialien sind bleifreies Glas, Wolfram, Molybdän und Stromzuführungsdrähte. Das weiche Glas ist einfach zu bearbeiten und ist temperaturbeständig bis zu 370° Celsius. Als Stromzuführungen werden vorwiegend Kupfermanteldrähte eingesetzt, die aus einem Nickel-Eisen-Kern mit einem Kupferüberzug bestehen. Aufgrund der sehr ähnlichen Temperaturkoeffizienten von Glas und Kupfermanteldraht ergibt sich eine exzellente vakuumdichte Verschmelzbarkeit. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um ein hohes Vakuum zu erhalten, das wiederum die Zuverlässigkeit einer Lampe, lange Lebensdauer und Lichtstabilität garantiert.
Wegen seiner geringen Verdampfungsrate bei Glühlampentemperaturen und seinem hohen Schmelzpunkt (3655 K) wird Wolframdraht für die Herstellung der Wendel verwendet.
Da unterschiedliche Reinheitsgrade und Strukturen von Wolframdrähten existieren, trifft Oshino Lamps eine sorgfältige Auswahl, um nur qualitativ hochwertige, fein gezogene Drähte zu verwenden, die maximale Lebensdauer und Zuverlässigkeit auch unter Schock und Vibration gewährleisten.
Die Glühung des Wolframwendels ist eine der kritischsten Faktoren bei der Lampenherstellung. |
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